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Führung und Führungstechniken

Was macht exzellente Führung wirklich aus? Diese 5 Skills

Veröffentlicht am

10. März 2026

Vera Strauch zeigt 5 überraschende Leadership Skills für 2026 – von Governance über Storytelling bis KI-Kompetenz. Wissenschaftlich fundiert, sofort umsetzbar. Jetzt reinhören und reinsehen.

Kennst du das Gefühl, dass Führung eigentlich viel einfacher sein sollte, als sie es gerade ist?

Wir befinden uns gerade in einer echten Führungskrise. In unserer Arbeitswelt, aber auch gesellschaftlich bekommen wir gerade täglich vorgelebt, wie man Vertrauen zerstört, Kooperation verhindert und das eigene Ego über das kollektive Interesse stellt. Und das kann verführen zu glauben: So ist das eben, so sind wir Menschen. Dem möchte ich ganz entschieden widersprechen. Und das tue ich in der neuen Episode #443 des Female Leadership Podcasts.

Außerdem dabei: unser Leitfaden – 5 Skills, die du heute wirklich als Führungskraft brauchst. Jetzt hier herunterladen.

Führung bedeutet nicht, die Zähne zusammenzubeißen, möglichst taff zu sein oder sich auf Biegen und Brechen durchzusetzen. Gerade in einer Zeit, in der Multi-Krisen, KI-Transformation und der Wunsch nach echter menschlicher Verbundenheit zusammentreffen, braucht es einen anderen Blick auf Leadership – einen, der wissenschaftlich fundiert ist und sich sofort in den Alltag übersetzen lässt.

Die 5 Leadership Skills im Detail

1. Governance: Reflexion & Checks and Balances

Exzellente Führungspersönlichkeiten wissen: Sie sind nicht perfekt – und sie müssen es auch nicht sein. Statt eine Fassade der Unfehlbarkeit aufrechtzuerhalten, etablieren sie Mechanismen zur Selbst- und Teamreflexion. Eine tägliche Reflexionsroutine, ehrliche Feedbackprozesse und die richtige Person zur richtigen Zeit in Entscheidungen einzubeziehen – das ist modernes Governance-Denken in der Führungspraxis.

Direkt umsetzbar: Starte noch heute mit einer täglichen Reflexionsroutine. Stift, Zettel, fünf Minuten. Was war schwierig? Was habe ich gelernt? Bin ich meinen Werten gerecht geworden?

2. Das Spiel kennen – die Regeln neu definieren

Führungskräfte arbeiten immer in bestehenden Strukturen, mit Dynamiken und politischen Spielen, die sie sich nicht ausgesucht haben. Die Kunst liegt darin, diese Strukturen zu verstehen, den eigenen Einflussbereich klar zu erkennen – und dann gezielt mitzugestalten. Wer das Spiel kennt, muss sich ihm nicht beugen, sondern kann die Regeln schrittweise und sinnorientiert verändern.

Direkt umsetzbar: Identifiziere konkret: Wo reibst du dich auf, ohne echten Einfluss zu haben? Und wo hast du Spielraum, den du noch nicht nutzt?

3. Storytelling: Sinn stiften, Orientierung geben

Menschen folgen keinen Bullet-Point-Listen – sie folgen Geschichten. Gutes Storytelling in der Führung bedeutet nicht Selbstdarstellung, sondern Bedeutungstransfer: Warum tun wir, was wir tun? Wie hängt der Beitrag jedes Einzelnen mit dem großen Ganzen zusammen? Führungskräfte, die klare, authentische Narrative schaffen, erhöhen Engagement, Loyalität und die Fähigkeit ihres Teams, eigenständig gute Entscheidungen zu treffen.

Direkt umsetzbar: Erkläre dein nächstes Projekt mit einer Einbettung in das Warum. Wohin geht die Reise? Welche Herausforderungen gibt es – und was wird durch das Projekt möglich?

4. Strategisches Denken: Von der Blackbox zur Kernkompetenz

Strategie ist Macht – im besten Sinne. Wer versteht, welcher Logik ein System folgt, kann es mitgestalten. Strategisches Denken bedeutet nicht nur, Vorgaben umzusetzen, sondern eigene Strategien zu entwickeln: für exzellente Ergebnisse, für die eigene Karriere, für das Team. Und es bedeutet, Strategien anderer zu erkennen – auch wenn sie nicht transparent kommuniziert werden.

Direkt umsetzbar: Definiere ein konkretes Ziel für dich oder dein Team und entwickle bewusst die Strategie, um es langfristig zu erreichen. Nicht nur den nächsten Schritt – sondern die Logik dahinter.

5. Technologische Literacy: KI-kompetent führen

Künstliche Intelligenz wird – ähnlich wie das Internet – alle Bereiche von Gesellschaft und Arbeit verändern. Für Führungskräfte bedeutet das: dranbleiben, kritisch hinterfragen, Komplexität durchdringen. Gerade Frauen erleben immer noch den Bias, technologisches Verstehen sei nicht ihr Terrain. Diesen Bias aufzubrechen ist nicht nur persönlich relevant – es ist eine strategische Führungsaufgabe.

Direkt umsetzbar: Welche KI-Entwicklungen betreffen dein Arbeitsfeld am meisten? Werde proaktiv zur Expertin in genau diesen Bereichen. Organisiere ein Lunch-and-Learn-Format mit deinem Team.

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